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Warum man keinen Alkohol trinken muss


Aus der Reihe "Posts, die eigentlich überflüssig sein sollten".

Alkohol. Trinke nichts, und du bist ein Spießer. Zu oft habe ich das in meinem Leben schon gehört.

Dabei habe ich schon (wenn auch selten) Alkohol getrunken. Ich habe allerdings Zeit meines Lebens nur bedingt Freude daran gefunden, einen Teil oder die komplette Kontrolle über meinen Körper und meinen Verstand abzugeben.
Während meiner Versuche, mich in die trinkende Gesellschaft einzugliedern, habe ich mich des Öfteren dafür rechtfertigen müssen, warum ich denn nie mit dabei bin. Dabei hat das viele Gründe.

  • Es schmeckt mir nicht
  • Trinken oder angetrunken sein entspannt mich nicht. Es setzt mich eher zusätzlich unter Streß
  • Es ist ungesund
  • Ich vertrage es nicht und will es nicht vertragen können

Vielleicht ist man als Abstinenzler gar nicht so falsch mit seiner Einstellung, genießt aber dennoch eine Sonderstellung und wird zu schnell als Außenseiter oder ähnliches dargestellt.
Dabei konnte mir selbst bis dato noch niemand rationale Gründe geben, warum er Alkohol trinkt. Meist ist es der Gruppenzwang, Gewohnheit oder ähnliches. Nun stellt sich für mich lediglich die Frage, warum sich Alkoholgenießer für befugt halten, Nicht-Trinkende für deren Einstellung zu kritisieren, aber nicht anders herum. Wenn Menschen trinken, ist das für mich in Ordnung, ich muss es aber nicht.